Weitere Verarsche von Apple mit dem MacBook Air

Ich war heute irgendwie auf ein asiatisches Blog gestoßen, deren Autor so ein Apple-Fetischist ist und sofort die ersten Bilder vom MacBook Air veröffentlichte. Mein erster Gedanke: verdammt, geht das wieder los; die Medien werden wieder den ganzen Bullshit von Apple nachäffen und in den Blogs wird wieder so tolles stehen: wie geil das Ding wäre und wie toll man es sich in den Arsch stecken kann.

Ja, meine Vorhersage war wie immer richtig:
Wie erwartet gib’s was von Spiegel Online zu lesen, was wie immer sehr „objektiv“ ist (häh…), sowie was in den ersten Blogs.

Im Spreedblick-Artikel hatte ich dann mal mein ersten Kommentar zu diesem Ding abgegeben, und daraufhin gab es ein weiteren Artikel, was die Sache etwas kritischer darstellt.

So: Wie genau versucht jetzt Apple die Leute zu verarschen?
SPON titelt den MacBook-Air-Artikel mit „Das Vier-Millimeter-Laptop“, schreibt aber selber „[…] Keilförmig zugeschnitten misst es an der dünnsten Stelle vier Millimeter und bleibt selbst zum Bildschirm hin unter einer Dicke von zwei Zentimetern. […]“

Zwei Zentimeter? Die derzeitigen MacBooks sind 6mm höher. Wow, dafür dass es kein Ethernet-LAN-Anschluss, nur ein USB-Port, kein austauschbaren Akku (5 Stunden Laufzeit), kein FireWire-Anschluss und kein Audio-In (somit kein VoIP) hat, eine richtig tolle Leistung. So ist man nur ganz knapp dem Commodore überlegen.

Gemerkt dass fast alle Bilder den MacBook Air leicht von oben zeigen, damit das auch mit dem keilförmigen Schnitt funktioniert?
Durch diese schränge Ansicht von oben sieht man nur die 4mm der Vorderkante, und der Rest bleibt dem Betrachter verborgen, um ihn so optisch zu täuschen. Gib’s schon lange bei Notebooks, aber nicht so krass wie jetzt von Apple. Dabei geht viel Raum verloren, den man besser ausnutzen könnte.

Man muss sich jetzt überlegen, ob man ein Notebook haben will, mit dem man auch Arbeiten kann, oder ein Notebook, den man in ein Umschlag stecken kann. Mac-User werden da nicht lange überlegen. Die würden sogar für den 100-Dollar-Laptop (der hat sogar 3 USB-Anschlüsse) 1700 Dollar bezahlen, wenn da ein Apple-Sticker drauf klebt und ein es glossy-Bildschirm hätte.

Ich werde dann mal schauen wie ich in den nächsten Tagen die Blog-Artikel schaffe zu ignorieren, die von diesen ganzen Apple-Fanatikern in den Blogs reingespammt werden.
Dieser Hype mit dem iPhone ging mir schon so tierisch auf den Sack.


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